Am 29. Juli 2012 fand der ZDF-Fernsehgarten mit Wutha-Farnrodaer Beteiligung statt. Die Mitglieder des SV Petkus Wutha-Farnroda e.V. vertraten die Thüringer Fahnen.

 

Nach Kenntnisnahme der Ausschreibung des DOSB und dem ZDF traf sich der Vorstand unseres Vereins kurzfristig, um über eine mögliche Bewerbung zur Teilnahme als Thüringer Vertreter zu beraten. Es galt zwei Aufgaben zu bewältigen:

1) Fünf Teilnehmer zu finden, welche das Team Thüringen bilden sollten

2) Ein aussagekräftiges und ansprechendes Bewerbungsvideo auf die Beine stellen

Der Vorstand votierte einstimmig für die Nutzung dieser einmaligen Chance. Baustein 1 war nach einigen Gesprächen im Sack. Baustein 2 war da schon schwieriger. Innerhalb von 10 Tagen musste eine Idee für ein Video her und umgesetzt werden musste es auch noch. Mit Unterstützung der PETKUS Technologie GmbH und der Firma vidigmedia.de aus Eisenach ging es an die Umsetzung. Einen Tag vor Bewerbungsschluss ging das Video auf die Reise zur zuständigen Agentur.

Elf Tage später, am 18. Juli 2012, kam die überraschende Nachricht, dass wir die Thüringer Fahnen im ZDF-Fernsehgarten am 29. Juli 2012 beim Bundesländer-Wettbewerb vertreten dürfen.

In den folgenden Tagen wurden Unterkunft und Fahrzeuge organisiert, mit dem ZDF die letzten organisatorischen Absprachen getroffen und die Planungen des Wochenendes vorangetrieben.

Am 28. Juli 2012, um 7 Uhr, starteten unsere fünf Teilnehmer und elf weitere Unterstützer nach Mainz, denn um 10.30 Uhr hatte das ZDF eine redaktionelle Vorbesprechung mit allen Bundesländer-Teams angesetzt.

Am Samstag durften dann alle Anwesenden den Fernsehgarten besichtigen und die sportlich witzigen und spaßigen Spiele kennen lernen und anschließend einige Proberunden absolvieren. Die menschliche Schubkarre hatte noch keine vorher gekannt, daher war eine Probe schon sehr interessant und vor allem für alle spaßig.

Unsere Truppe von 16 Leuten hatten am Samstag bei den Proben aller Art (sportliche; musikalische mit Licht-Double von Roland Kaiser oder Andrea Kiewel oder auch Wolfgang Ziegler live) viele unvergessene Erlebnisse. Gegen 19 Uhr waren die Abläufe für die Live-Show am Sonntag erfolgt und wir fuhren in unsere Unterkunft.

Mitten im Gonsenheimer Wald steht genau ein Haus. Das war Unseres. Diese Herberge vom Bistum Mainz hatten wir durch Freunde entdeckt und sie bot alles was das Thüringer Herz begehrt. Reichlich Platz zum Grillen und Spielmöglichkeiten für unsere drei mitgereisten Kinder. Diese spielten bis zum Einbruch der Dunkelheit mit den Erwachsenen barfuß Fußball. Die Thüringer Bratwürste, heimische Getränke und viele nette Gespräche rundeten den Abend ab.

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntagvormittag hieß es punkt 9 Uhr im Fernsehgarten zu sein, um die letzten Vorbereitungen für die Live-Show zu treffen.

Punkt 11 Uhr eröffnete Andrea Kiewel den Bundesländer-Wettbewerb, zur parallel am Freitag eröffneten Olympiade 2012 in London.

Nach dem Einlaufen aller Teams mit Fahnen der Bundesländer startete gleich das erste Spiel.

Tonnenrennen, Wasserlaufen und menschliche Schubkarre standen auf dem Plan.

Marcel Raub wurde mit Helm, Knie- und Ellenbogenschützen ausgestattet und in eine Tonne verfrachtet. Stephanie Gemeinhardt und Toni Senf mussten diese nun ca. 30 Meter ziehen. Die Fahne des Bundeslandes wurde dann durch Anika Börner und Martin Valley im Pool übergeben. Nach durchqueren des Pools wurde die Fahne wiederum an den Schieber (Toni Senf) der menschlichen Schubkarre übergeben. Marcel Raub bekam ein Rad in die Hände, wurde an den Beinen gepackt und von Toni Senf über einen Berg ins Ziel hinein gefahren. Wir belegten hier den sichern dritten Platz und waren somit im Viertelfinale.

Im Viertelfinale stand das Galeeren-Rennen auf dem Programm. Hier musste auf einer riesigen Wurst eine 30-Meter-Strecke gemeinsam hüpfend überwunden werden.

Wir erreichten hier gemeinsam mit Rheinland-Pfalz die Ziellinie. In einem Millimeterentscheid wurde das Team aus Rheinland-Pfalz zum vierten Halbfinalisten erkoren. Wir hatten den schlechteren Start und hinten raus waren wir dran, aber leider zu knapp beziehungsweise nicht so deutlich über der Linie.

Wir erlebten dann das Hlbfinale mit „Pyramide“ (Erraten von Begriffen nach verbaler Beschreibung) und das Finale mit einem nachgestellten Pferd (vier menschliche Beine und ein Reiter, der die olympischen Ringe einsammeln musste) von der sogenannten Spielfläche aus. Sieger wurde das Team aus Bremen.

Unsere 16 Thüringer vor Ort wurden überrascht von einer Fangruppe aus Nordhausen und einer aus Erfurt, die uns lautstark unterstützten und man darf sagen, dass wir die lautesten Fans vor Ort hatten. Einfach ein tolles Erlebnis und mit Erinnerungen verbunden, die wir niemals vergessen werden.

Der Vorstand des Sv Petkus Wutha-Farnroda möchte sich bei allen Teammitgliedern und auch Unterstützern vor Ort herzlich bedanken. Es hat riesigen Spaß gemacht und das Erlebte wird immer ein Teil unserer Vereinsmannschaft sein und bleiben.

erschienen in der Hörsel-Zeitung Nr. 8/2012

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