SV Petkus live im ZDF-Fernsehgarten dabei

Die Welt blickte im Sommer gespannt nach London und dem Großereignis Olympische Spiele 2012. Aufregend ging es aber auch im Breitensport zu. Beim „Bundesländer-Contest“ im ZDF-Fernsehgarten konnten sich Kandidaten aus 16 deutschen Bundesländern in Spielen miteinander messen. Unterstützt wurde die Aktion am 29. Juli vom DOSB. Da durfte Thüringen nicht fehlen. Das sahen die Mitglieder des SV Petkus Wutha-Farnroda genauso und bewarben sich um die Teilnahme.

So traf sich kurzfristig der Vorstand, um fünf Spieler zu finden und ein aussagekräftiges und witziges Bewerbungsvideo zu erstellen. Innerhalb von zehn Tagen musste eine Idee her und diese umgesetzt werden. Erst kurz vor Bewerbungsschluss lag mit Unterstützung der Petkus Technologie GmbH und der Firma vidigmedia.de das Video im Briefkasten. Wenig später kam schon die überraschende Nachricht, dass der SV Petkus dabei ist und die Thüringer Fahnen im ZDF-Fernsehgarten vertritt.

Los ging es am 28. Juli mit einem Team von 16 Leuten. Vor der Live-Show hieß es Proben beim ZDF in Mainz, um die sportlich witzigen Spiele kennen zu lernen. Auch eine Besichtigung des Fernsehgartens oder das Beobachten der „Lichtdoubles“ von Moderatorin Andrea Kiewel und Sänger Roland Kaiser standen auf dem Programm. Und bei einem geselligen Abend mit Grillen und Fußballspielen in der extra ausgewählten Herberge stimmten sich die fünf ausgewählten Vereinsvertreter gemeinsam mit ihren jungen und älteren Fans auf die „Wettkämpfe“ ein.

Punkt 9.00 Uhr hieß es am Sonntag im Fernsehgarten zu sein, schon zwei Stunden später fiel der Startschuss für den Bundesländer-Contest, parallel zur eröffneten Olympiade in London. Lauter Beifall kam dabei von den Zuschauerrängen von den extra angereisten Fangruppen aus Erfurt und Nordhausen. Nach dem Einlaufen aller Teams mit Fahnen der Bundesländer starteten die ersten Spiele Tonnenrennen, Wassertreten und menschliche Schubkarre. Ein Spieler wurde mit Helm, Knie- und Ellenbogenschützen ausgestattet und in eine Tonne verfracht. Zwei Teammitglieder mussten diese ziehen und die Fahne im Pool übergeben. Nach Durchqueren des Pools wurde die Fahne an den Schieber der menschlichen Schubkarre übergeben. Der Spieler aus der Tonne bekam ein Rad in die Hände, wurde an den Beinen gepackt und einen Berg in das Ziel hinaufgefahren. Kein Problem für den SV Petkus, dessen Team den dritten Platz belegte und souverän in das Viertelfinale einzog. Hier mussten beim Galeeren-Rennen 30 Meter gemeinsam hüpfend überwunden werden. In einer Millimeter-Entscheidung reichte es nicht ganz für die Thüringer, die das Team aus Rheinland-Pfalz in das Halbfinale ziehen lassen mussten.

Am Ende holte sich Bremen den Sieg beim Contest. Dennoch war die Aktion für den SV Petkus Wutha-Farnroda ein einmaliges Erlebnis.

erschienen im „Thüringen Sport, Zeitschrift des Landessportbundes Thüringen e.V.“, Ausgabe Juli/August 2012

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